Unsere Autoren

Was wäre das BelgienNet ohne die Hilfe von externen Autoren? Auf dieser Seite möchten wir Ihnen die Menschen vorstellen, auf deren Hilfe wir angewiesen sind, um unsere Plattform mit interessanten und abwechslungsreichen Inhalten ausstatten zu können.

Prof . Dr. Marc Boone

Prof. Boone lehrt an der Universität Gent in Belgien und forscht vor allem über die mittelalterliche Geschichte der Stadt Gent, sowie über die flämische Städte während der Herrschaft der Burgunderherzöge und die Geschichte des burgundischen "Staates" überhaupt. In seinen letzten Publikationen befasste er sich mit dem geistlichen Erbe des berühmten belgischen Nationalhistorikers Henri Pirenne. Prof. Boone ist zudem ein engagierter Unterstützer des Belgienzentrums und hielt 2016 sogar den Festvortrag zur Eröffnung des Zentrums.

Dr. Julien Bobineau

Dr. Julien Bobineau studierte galloromanische Philologie, öffentliches Recht und Philosophie an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg und an der Université de Kinshasa (DR Kongo).

Derzeit forscht Bobineau zur belgischen Kolonialgeschichte, der postkolonialen Theorie und Ansätzen postkolonialer Erinnerungskulturen. Im Jahr 2017 wurde der Literatur- und Kulturwissenschaftler mit einer Arbeit unter dem Titel "Koloniale Diskurse im Vergleich. Die Repräsentation von Patrice Lumumba in der kongolesischen Lyrik und im belgischen Drama" in Würzburg promoviert. In seiner Dissertation untersuchte er den Zusammenhang von postkolonialen Literaturen und Kolonialdiskursen am Beispiel der literarischen Repräsentation des ersten kongolesischen Ministerpräsidenten, Patrice Lumumba (1925-1961).

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Manuel Van den Eynde

Herr Van den Eynde betreibt seit vielen Jahren die Website Random History of Belgium worauf er regelmäßig (in der Regel zweiwöchentlich) Podcasts über die Geschichte Belgiens veröffentlicht. Als Autor von Short Storys will er vor allem über die Geschichte Belgiens informieren. Das gelingt ihm in seinen ausführlich recherchierten Podcast-Episoden, die ausgewogen und anekdotenreich über unterschiedliche Aspekte der belgischen Geschichte berichten. Die Themenauswahl reicht von Begebenheiten des Frühen Mittelalters, über die Entstehung des Königreichs Belgien bis in die Gegenwart hinein. Im Moment arbeitet er an einem Buch über seine Podcasts.

Dr. Klaas Van Gelder

Herr Van Gelder promovierte mit einer Arbeit über die Etablierung der österreichischen Herrschaft in den südlichen Niederlanden am Anfang des 18. Jahrhunderts und forscht u.a. zu den Legitimationsstrategien von Herrschern. Im Moment lehrt er an den Universitäten von Antwerpen und Gent und ist am LORD-Forschungsprojekt beteiligt.

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Dr. phil. habil. Florian Mundhenke

Florian Mundhenke ist seit 2020 Associate Professor for Cultural and Media Studies (DAAD) am Institute for Modern Languages and Cultural Studies der University of Alberta in Edmonton/Kanada. Davor war er W3-Vertretungsprofessor für Medienwissenschaft und Medienkultur an der Universität Leipzig und Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Medien und Kommunikation der Universität Hamburg. Von 2010–2016 arbeitete er als Juniorprofessor für Mediale Hybride an der Universität Leipzig, promoviert und studiert hat Herr Mundhenke an der Philipps-Universität Marburg/Lahn. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen film- und medienwissenschaftliche Themen im Bereich von Gattungs- und Genretheorie, europäischen Filmkulturen sowie insbesondere Dokumentarfilm. Derzeit arbeitet er an einem englischsprachigen Buch zum non-fiktionalen Virtual Reality Film.

Andy Jousten

Andy Jousten ist Jurist und Anwalt für öffentliches Recht in Lüttich. Gefördert durch den Fonds de la recherche scientifique (FRS-FNRS) promoviert er derzeit an der Université de Liège am Lehrstuhl für öffentliches Recht. Herr Jousten befasst sich derzeit mit der verfassungsrechtlichen Debatte um die Maßnahmen gegen der Corona-Pandemie. Im April 2020 untersuchte er beispielsweise mit 3 Kollegen in einer Studie den verfassungsmäßigen Rahmen der in Belgien ergreifbaren Maßnahmen.

Christine Lanneau

Prof. Lanneau ist Historikerin und lehrt an der Universität Lüttich „Belgische Geschichte und internationale Beziehungen im 19. und 20. Jh.“. Ihre Forschungsschwerpunkte sind die politische Geschichte des zeitgenössischen Belgiens, der Gaullismus in Belgien und die Geschichte der Repräsentationen und Identitäten, vor allem anhand der Geschichte der Medien und der öffentlichen Meinung. Aus verschiedenen historischen Blickwinkeln setzt sie sich mit der belgisch-französischen Beziehung auseinander, so auch in ihrer Dissertation zum Thema „Où va la France? L’image de la France et de sa puissance en Belgique francophone“. Sie ist Mitglied in zahlreichen wissenschafltichen Beiräten, zum Beispiel der Archives et Musée de la Littérature oder der Ecole doctorale transofrontalière en sciences humaines. Darüber hinaus ist sie eine von zwei Chefredakteuren der Zeitschrift Revue Belge d’Histoire Contemporaine.

Ermal Ndini

Ermal Ndini kommt aus der deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens und schloss sein Masterstudium im Bereich der internationalen Politik und Recht an der britischen Universität Sheffield ab.

Zu seinen thematischen Schwerpunkten gehören die europäische Außenpolitik, EU-Erweiterung sowie die europäische Wissenschafts- und Forschungspolitik. Mit diesen Themen hat er sich im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit im Europaausschuss des Deutschen Bundestags, in der Generaldirektion Europäische Angelegenheiten und Koordination des belgischen Außenministeriums sowie an der Ständigen Vertretung Österreichs bei der EU umfassend beschäftigt.

Gegenwärtig arbeitet Herr Ndini im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit für die Vertretung der Regierung der Sonderverwaltungszone Hong Kong.

Dr. Christian Peitz

Dr. Peitz ist Wirtschaftswissenschaftler an der Universität Paderborn. Einer seiner Schwerpunkte sind internationale Wirtschaftsbeziehungen. In Paderborn ist er Mitglied im Center of International Economics und im Vorstand des Belgienzentrums (BELZ). Er befasst sich in seinen Studien hauptsächlich mit der Risikoentwicklung auf den internationalen Finanzmärkten. Für das BelgienNet ordnet er immer wieder Grundsätzliches aber auch aktuelle Entwicklungen der belgischen Wirtschaft und Finanzmärkte ein.

Prof. Dr. Hubert Roland

Hubert Roland ist außerordentlicher Professor an der Université catholique de Louvain für deutsche Literatur und komparatistische Literaturwissenschaft. Bevor er nach Louvain-la-Neuve ging, lehrte er in Marburg (1999-2001), Münster (2009) und La Réunion (2010). Seine aktuellen Forschungsschwerpunkte sind „deutsch-französich-belgische Kulturtransfers im 19. und 20. Jahrhundert“, „der magische Realismus in der deutschen und europäischen Literatur“ und „vergleichende Historiographie der Avant-Gardes (Krieg und Litteratur, litterarischer Prmitivismus)“.

Sarah Stein

Sarah Stein wuchs als Kind in Ruanda auf. Sie studierte unter anderem Geschichte und African Studies an der Universität Leipzig. Anschließend arbeitete sie sieben Jahre lang als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte der Universität Kassel. In ihrer Doktorarbeit befasste sie sich mit der Filmpolitik der französischen Regierung im Kontext der Dekolonisierung. Ihre weiter gefassten Forschungsinteressen gelten der kolonialen und nach-kolonialen Filmgeschichte sowie allgemein der Geschichte des Filmschaffens auf dem afrikanischen Kontinent.

Joline Vermeulen

Joline Vermeulen kommt aus Flandern, der nördlichen und niederländischen Gemeinschaft Belgiens. Sie schloss ihr Studium im Bereich Sprach- und Literaturwissenschaften (Deutsch und Englisch) an der Universität Gent und der JGU Mainz mit einer Magisterarbeit zum Thema Interkulturalität in Judith Schalanskys Roman „Der Hals der Giraffe” ab. Für diese Abschlussarbeit erhielt sie einen Preis vom Bond van Gentse Germanisten (Universität Gent). Sie war künstlerische Assistentin bei der Theatergruppe Action Zoo Humain, wo sie das Thema im Rahmen von Performances weiterhin beforscht hat, und unterrichtete Niederländisch als Fremdsprache. Seit ihrer Studienzeit schreibt sie auch Kulturbeiträge. Seit August 2021 arbeitet Joline als Redakteurin/Programmherstellerin bei De Balie, ein Kulturzentrum für Theater, Politik und Kunst in Amsterdam.

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