Dieser Podcast thematisiert anlässlich der Ausstellungen in Berlin und Neuss den belgischen Symbolismus in seiner bis heute andauernden Wirkung und Aktualität. Zunächst werfen wir einen Blick auf seine Ursprünge in bürgerlichen Salons im Zeitalter der Décadence. Vor allem in Brüssel entstand diese Kunstgattung als kritischer Gegenentwurf zu einem einseitigen rationalistischen Weltbild. Anschließend werfen wir einen Blick auf häufige Motiven: Dabei spielen christliche Symbole ebenso eine Rolle wie dunkle Träume und die die beiden Triebe Eros und Thanatos. Auch auf genderkritische Aspekte wird eingegangen. Schließlich demonstrieren wird anhand von modernen Symbolisten die nachhaltige Wirkung des belgischen Symbolismus.

Quellen:

DRAGUET, Michel et al., Kuss der Sphinx : Symbolismus in Belgien [anlässlich der Ausstellung "Der Kuss der Sphinx. Symbolismus in Belgien", BA-CA-Kunstforum, Wien, 16. Oktober 2007 bis 3. Februar 2008], Ostfildern, 2007.

Gerhard Finckh [Hrsg.], Der Symbolismus und die Kunst der Gegenwart : das deutungsreiche Spiel - Von-der-Heydt-Museum Wuppertal, 24.06. - 30.09.2007 [anlässlich der Ausstellung "Das Deutungsreiche Spiel. Der Symbolismus und die Kunst der Gegenwart"]. Wuppertal, 2007.

Ralph Gleis [Hrsg.], Dekadenz und dunkle Träume : der belgische Symbolismus, München, 2020.

NEGINSKY, Rosina, Symbolism, its origins and its consequences, Newcastle, 2010.

WOLF, Norbert, Symbolismus, Hong Kong [u.a.], 2009.

Weiterführende Videoquellen:
Staatliche Museen zu Berlin, Dekadenz und dunkle Träume. Der belgische SymbolismusLecture 3: Lust und Vergänglichkeit.

Ebenda, Lecture 1: Traum und Wirklichkeit.

Ebenda, Lecture 2: Die symbolistische Landschaft.

 

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